Alle Beiträge von Bernhard Schütz

Ein starkes EU-Budget durch neue Einnahmequellen finanzieren
Die Ausgabenbedarfe für das EU-Budget 2028–2034 sind gestiegen. Es braucht insbesondere mehr Investitionen in den sozialen und ökologischen Umbau. Dabei ist es aber wichtig, aus der problematischen Debatte um höhere nationale Beiträge ins EU-Budget herauszukommen, denn diese Beiträge werden großteils aus Steuern auf Arbeit und Konsum finanziert. Wi...
Montag, 14.09.2026
06:45 Uhr
Mehr Fokus auf die Verteilung von Klimaförderungen legen
Ein Fokus auf die Verteilung von klimaschutzrelevanten direkten staatlichen Förderungen (Klimaförderungen) ist wichtig, um die politische Akzeptanz des Übergangs zu einer treibhausgasneutralen Wirtschaft sicherzustellen. In einer neuen Studie analysieren wir erstmals die Verteilung von Klimaförderungen in Österreich und den einzelnen Bundesländern....
Freitag, 22.11.2024
06:40 Uhr
Warum Keynes gegen den 12-Stunden-Tag wäre
Trotz massiver Proteste wurden die Änderungen des Arbeitszeitgesetzes, die u. a. die höchstzulässige tägliche Arbeitszeit auf zwölf Stunden und die wöchentliche auf 60 anheben, beschlossen. Seit September 2018 sind sie in Kraft. Diese Gesetzesänderung verschiebt nicht nur Machtverhältnisse weg von ArbeitnehmerInnen, sondern sie erscheint auch volks...
Freitag, 07.12.2018
10:10 Uhr
Was kommt nach TTIP? Ein Plädoyer für zivilisierten Handel
Das vorläufige Scheitern von TTIP wirft die Frage nach Alternativen zur gegenwärtigen europäischen Handelspolitik auf. Eine solche Alternative bietet das Konzept zivilisierter Märkte, das insbesondere die schrittweise Umsetzung verpflichtender – und mit der Zeit steigender – Mindeststandards für den europäischen Binnenmarkt vorsieht.
Dienstag, 06.06.2017
11:33 Uhr
Verteilungstendenzen im Kapitalismus: Globale Perspektiven
Die einkommensstärksten 1% der Weltbevölkerung sind die großen Gewinner der letzten 20 Jahre Globalisierung. Ein wesentlicher Grund hierfür sind die starken Machtgefälle, die das derzeitige System erzeugt.
Montag, 23.11.2015
11:12 Uhr
Fortschritt bedeutet Arbeitszeitverkürzung – der Ansicht waren schon Marx und Keynes
Immer mehr ArbeitnehmerInnen entscheiden sich für eine freiwillige Verkürzung der Arbeitszeit. Geht es nach Karl Marx und John Maynard Keynes, so handeln sie damit durchwegs im Sinne des Fortschritts.
Donnerstag, 01.10.2015
10:45 Uhr
Unterschätzung der Vermögensungleichheit durch Untererfassung der reichsten Haushalte
Die OeNB-Daten zur Vermögenssituation der österreichischen Haushalte haben das Problem der unzureichenden Erfassung besonders reicher Haushalte. Um dieses Defizit zu adressieren ist es notwendig die unterschätzten Umfragedaten mittels etablierter statistischer Verfahren zu korrigieren. Dabei zeigt sich, dass die die hohe Konzentration in der Vermög...
Montag, 05.08.2013
12:00 Uhr