Dass Wien wächst, sind gute Nachrichten, weil uns Arbeitskräfte in wichtigen Branchen wie der Pflege und Betreuung oder im öffentlichen Verkehr fehlen. Wien wächst auch deshalb, weil sich Menschen, die ihr Heimatland aufgrund von Verfolgung oder Krieg verlassen mussten, hier ein neues Leben aufbauen möchten. Damit diese Menschen ihren Lebensunterha...
In der öffentlichen Debatte herrschen immer noch Vorurteile, die weit entfernt von der Lebensrealität arbeitsloser Menschen sind. Deshalb haben zwei Studien, beauftragt durch die AK Wien, untersucht, wie Betroffene mit dem Einkommen während der Arbeitslosigkeit über die Runden kommen. Die Ergebnisse zeigen: Die Ursachen von Arbeitslosigkeit sind vi...
Das Ausgrenzungsrisiko auf dem österreichischen Arbeitsmarkt ist im EU-Vergleich sehr hoch. Wie der Arbeitsmarktmonitor des WIFO zeigt, liegt Österreich europaweit im Schlussfeld. Problematisch sind vor allem die 2024 erhöhte Arbeitslosigkeit und dadurch höhere Langzeitarbeitslosigkeit. Weitere Probleme sind die niedrigere Erwerbsbeteiligung und da...
In der öffentlichen Debatte wird eine Erhöhung der Mobilität von arbeitslosen Personen als DIE Lösung für den regionalen Mismatch dargestellt. Erreicht werden soll diese durch erhöhten Druck auf Arbeitssuchende. Das greift zu kurz und wirft auch die Frage auf: Wie mobil sind Österreichs Arbeitskräfte? Die Daten deuten darauf hin, dass Mobilität ke...
Die Corona-Krise dauert weiter an, ein Lockdown folgt dem anderen, und der Arbeitsmarkt bleibt auch im Februar 2021 im Krisenmodus: Vor allem arbeitslose Frauen, junge Erwachsene und Langzeitarbeitslose haben es besonders schwer. Doch die Corona-bedingte Arbeitslosigkeit zieht sich quer durch die Gesellschaft. Es braucht rasch ein politisches Gege...
Deutschland ist unser größtes Nachbarland und unser wichtigster Handelspartner. Auch in Sachen Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik wird gerne nach Deutschland geblickt. Die dortigen Änderungen in der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitsmarktpolitik in den 2000er-Jahren – besser bekannt unter den Hartz-Reformen – haben das System der sozialen A...
„Wie soll Arbeit?“ fragt die aktuell laufende Initiative von Arbeiterkammer und ÖGB. Eine der Kernfragen betrifft dabei das Thema Digitalisierung und wie sich die unter diesem Schlagwort zusammengefassten Entwicklungen auf das (Arbeits-)Leben auswirken werden. Immer wieder wird auf die Bedeutung von Bildung bei diesen Entwicklungen verwiesen. Diese...
Im Lichte der Neujahrs-Feierlichkeiten wäre es beinahe untergegangen, aber die neue Regierung hat zwei große Projekte mittels Umlaufbeschluss ruhend gestellt: Den Beschäftigungsbonus und die Beschäftigungsaktion 20.000 für ältere ArbeitnehmerInnen. Die Arbeitsmarktdaten entwickeln sich gut, die Beschäftigung steigt und die Arbeitslosigkeit geht zur...
Bildung und der sich verändernde Qualifikationsbedarf sind zentrale Themen in der Digitalisierungsdiskussion, an denen man derzeit nicht vorbeikommt. Und das nicht zu Unrecht: Denn digitale Kompetenzen und Bildung werden eine wichtige Voraussetzung für die individuellen Teilhabemöglichkeiten von jedem von uns in der Gesellschaft und auf dem Arbeit...
Da ist sie wieder – wie auch schon im letzten Sommer: die Debatte rund um die Leistung und die Moral von Arbeitsuchenden. Und die MindestsicherungsbezieherInnen. Sommerloch? Oder ist da etwas dran? Personen, die auf Arbeitsuche sind, sind nicht gleich und daher nicht in einem Topf zu werfen oder gar zu verurteilen. Die Situation und die Problemlage...
Die Beschäftigungsentwicklung in Österreich verläuft positiv, auch 2015 konnte man ein Plus verzeichnen. Dennoch übersteigt das Angebot die Nachfrage: Personen aus dem Ausland und Frauen treten vermehrt auf dem Arbeitsmarkt auf und die Pensionsänderungen bewirken, dass ältere Menschen länger auf dem Arbeitsmarkt verbleiben. Daher steigt die Arbeits...
Was tut sich auf dem Arbeitsmarkt? Wie entwickeln sich Beschäftigung und Arbeitslosigkeit? Eine aktuelle Arbeitsmarktanalyse der Arbeiterkammer Wien analysiert und kommentiert die wesentlichen Entwicklungen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt im zweiten Halbjahr 2015. Und es tut sich viel: ein (zu geringes) Beschäftigungswachstum, die schwierige ...
In den letzten Wochen war immer wieder von den „vorbildhaften“ deutschen Arbeitsmarktreformen die Rede und da ja Österreich jetzt bei der Arbeitslosenquote im europäischen Vergleich den Spitzenplatz abgeben musste, sei es doch naheliegend, ähnliche Reformen auch in Österreich umzusetzen. Dabei wird aber gerne übersehen, dass die Hartz-Reformen nich...
Vor zwei Jahren behandelte einer der ersten Artikel dieses Blogs das Thema der Partner/innen-Einkommensanrechnung in der Notstandshilfe. Diese gesetzliche Regelung besagt, dass die Notstandshilfe reduziert wird oder komplett wegfällt (im Jahr 2014 waren dies rund 16.300 Fälle), wenn der/die Partner/in ein Einkommen bezieht. Seit dem letzten Artikel...
Stoßen Lohnsubventionen an Arbeitgeber an ihre Grenzen? Die Politik hat mehr Mittel für die Integration von Älteren in Form von Lohnsubventionen zur Verfügung gestellt. Doch: die Mittel werden nicht abgeholt.
Was tut sich auf dem Arbeitsmarkt? Die Analyse des 1. Halbjahres 2014 der AK Wien fokussiert auf das Thema "Existenzsicherung während der Arbeitslosigkeit"
Bildung wird im Arbeitsleben immer wichtiger - aber haben alle KollegInnen Zugang zu Bildungsangeboten? Formal Geringqualifizierte haben oft keinen Zugang.
Die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt ist sehr angespannt. Eine neue Ausgabe der AK-Analyse „Arbeitsmarkt im Fokus“ zeigt dabei einige Probleme auf, die Handlungsbedarf erzeugen.
Arbeitslosigkeit ist längst kein Randphänomen mehr, sie ist in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen: im ersten Halbjahr 2013 hat sie immerhin rund 711.000 Menschen in Österreich betroffen. Und Arbeitslosigkeit hat viele Gesichter.
Seit dem Beginn der Krise im Jahr 2008 hat sich der Arbeitsmarkt nicht wieder erholt, zwar ist die Beschäftigung laufend angewachsen, aber die Zahl der Arbeit Suchenden ist nicht wieder unter das Niveau vor der Krise gefallen: Im Gegenteil, momentan gibt es so viele Menschen auf Arbeitsuche wie in den letzten 15 Jahren nicht.
Die Anrechnung des PartnerInneneinkommens bei der Notstandshilfe ist alles andere als gerecht. Vor allem Frauen verlieren oft gänzlich ihren Anspruch auf diese Leistung der Arbeitslosenversicherung (im Jahr 2012 waren rund 13.500 Frauen betroffen). Viele Menschen und ihre Familien geraten dadurch in eine Armutsspirale.
Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen haben ganz schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitgeber zeigen wenig Entgegenkommen und Einstellbereitschaft, die Institutionen bieten nicht ausreichend Unterstützung an. Oft bleibt daher nur die wiederholte Zuerkennung befristeter Invaliditätspensionen. Das bedeutet aber niedrige Le...